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22.03.2012 Carole King Studio-LPs der 70er erscheinen erstmals auf CD



Die Über-Singer-Songschreiberin Carole King veröffentlicht am 23. März 2012 vier LP-Klassiker ihrer Diskographie neu auf CD. Es handelt sich um die Alben “Simple Things“ (1977), “Welcome Home“ (1978), “Touch The Sky“ (1979) und “Pearls: Songs of Goffin & King“.
Die CD-Neuausgaben erscheinen mit dem Original-Artwork der LPs. Außer “Pearls“ ist in Österreich noch keine von ihnen auf CD erhältlich gewesen.

Die Autorin von “You´ve Got A Friend“ ist eine lebende Legende im Singer-Songwriter-Kosmos und sie ist die erfolgreichste weibliche Songschreiberin aller Zeiten.

Gemeinsam mit ihrem Mann Gerry Goffin, im Team der legendären New Yorker Hitschmiede “Brill-Building“, schrieb Carole King als Mittzwanzigerin Hits für die Beatles (“Chains“), Aretha Franklin (“Natural Women“) und Dutzende andere.
Zwischen 1955 und `99 komponierte oder co-komponierte King 118 Charteinträge in die Billboard-100.

Mit den vorliegenden LPs konsolidierte die blond gelockte Bardin ihren eminenten Status im goldenen Zeitalter der US-amerikanischen Singer-Songwriter-Bewegung. Zeitlos schön, erklingt ihr Oeuvre der späten 70er und frühen 80er nun auf CD.


Die Retrospektive “Pearls: Songs of Goffin and King“ von 1980 ist ein Highlight in Carole Kings Solo-Karriere als Interpretin.

Die “Perlen“ schrieb die Grammy-Gewinnerin als Mittzwanzigerin für andere, gemeinsam mit ihrem Mann Gerry Goffin, im Team der legendären New Yorker Hitschmiede des “Brill-Buildings“.

Das war in den 1960ern, bevor Carole King 1970 ihre Solokarriere als Sängerin startete und zehn Jahre danach auf dem vorliegenden Album ihre früheren Kompositionen für andere selbst einsang.

Unterschiedlichste Pop-Protagonisten haben Carole Kings Songs dieser Sammlung auf die Landkarte gebracht, von den 1960ern bis heute.

Mit dabei: “The Loco-Motion” (Little Eva, Grand Funk Railroad), “Chains” (The Beatles) und “Hey Girl” (Bobby Vee, The Righteous Brothers, Donnie Osmond, George Benson).

Dancing With Tears In My Eyes“ kennt man von Ultravox oder Ke$ha. Mit ihrer eigenen Version von “One Fine Day” (The Chiffons, Rita Coolidge, Natalie Merchant, Katherine Jenkins) erzielte Carole King einen Top-15-Hit in den USA.

21.03.2012 Esperanza Spalding mit erhöhter Radioaktivität



Gerade noch konnte man sich an Esperanza Spaldings beeindruckendem Auftritt bei der Oscar Verleihung erfreuen, schon steht das neue Album der jungen Bassistin, Sängerin und Komponistin Esperanza SpaldingRadio Music Society“ parat.
Esperanza heisst Hoffnung und hoffen kann man bei ihrer bisherigen Erfolgsgeschichte nun wirklich: Bereits 2009 trat Spalding bei der Nobelpreisverleihung in Oslo auf, initiiert von keinem geringeren als Barack Obama („I love listening to Esperanza, she is wonderful“). 2011 erhielt sie dann für ihr vorheriges Album „Chamber Music Society“ den Grammy als bester “Newcomer des Jahres” - gegen die Konkurrenz von Justin Bieber. Bemerkenswert ist hier, dass ein Jazzer diesen wichtigen Grammy noch nie zuvor gewonnen hat.
 
Radio Music Society” erschien am 16. März in Österreich. Als Koproduzent stand ihr bei zwei Stücken Q-Tip (Gründungsmitglied und MC der weltweit erfolgreichen Hip-Hop-Formation A Tribe Called Quest) zur Seite.

Bereits im Jahr 2009 wird Esperanza Spalding eigenhändig von Barack Obama ausgewählt, bei seiner Nobelpreisverleihung zu performen. Denn Obama liebt ihre Musik. Und dann geht es gleich Schlag auf Schlag weiter. Ihr neues Album heißt Radio Music Society. Aufgenommen hat sie es mit Musikern aus ihrem immer grösser werdenden musikalischen Universum: Neben langjährigen Partnern wie Saxophonist Joe Lovano, uvm.

"Radio Music Society" auf Spotify anhören >>

MUSIKVIDEO: Esperanza Spalding -  "BLACK GOLD"

15.03.2012 Rufus Wainwright neue Single “Out Of The Game”



Mit “Out Of The Game” veröffentlicht Rufus Wainwright die erste eSingle seines neuen, gleichnamigen Albums, das von Mark Ronson produziert wurde.
Das Stück ist der perfekte Appetizer für ein wunderbar eingängiges Album, das ohne falsche Scham den Geist der 1970er Jahre heraufbeschwört und zelebriert. Laut Rufus’ eigener Aussage, ist es “das poppigste Album, das ich je gemacht habe”. Und das Titelstück ist ein wahres Kronjuwel, das - obwohl es unverkennbar Wainwrights Handschrift trägt - mit seinem soulig-gospeligen Background-Gesang, den Piano- und E-Gitarren-Parts ein wenig nach Steely Dan in seinen besten Zeiten klingt.

Zu dem Song inspirierten ihn, so verrät Rufus, die heutigen Kids mit ihrer Obsession für YouTube. “In den beiden ersten Strophen beklage ich mich, aber in der dritten schwingt dann auch ein wenig Neid mit”, sagt der Sänger. “Ich wäre gerne wieder in diesem Alter und so Banane, mich für solch idiotische Dinge zu begeistern.“

Out Of The Game” dürfte eines der mit am meisten Spannung erwarteten Alben des Jahres sein. In Österreich erscheint es am 20. April. Zu den weiteren Highlights von Rufus Wainwrights siebten Studioalbum zählen auch noch die gospelige Rocknummer “Jericho” und die beiden klassisch-minimalistischen Songs “Montauk” und “Candles”. Letzteres ist eine zu Herzen gehende Ode an die 2010 verstorbene Mutter des Künstlers: Sängerin Kate McGarrigle.

Alles in allem erinnert einen dieses Album auf wundervolle Weise daran, dass man bei Rufus Wainwright immer wieder auf ein musikalisches Wunder gefasst sein sollte. “Out Of The Game” ist jedenfalls eines.

Weitere Informationen finden Sie unter
www.rufus-wainwright.de
www.facebook.com/rufuswainwrightofficial

 
Netrebko Stabat Mater 468er

14.03.2012 Clarence Milton Bekker - Old Soul



Vom Straßenmusiker über `Playing For Change´ zum Solo-Debüt beim Major-Label Concord. Der R&B-Sänger Clarence Milton Bekker bringt auf seinem neuen Soul-Tribute-Album „Old Soul“ die `Old-School´ zurück.
International bekannt wurde Bekker im beispiellosen globalen Straßenmusiker-Projekt Playing For Change. Der 44jährige kann aber bereits auf eine längere Musiker-Karriere zurückblicken.

Bevor der Sänger und Gitarrist 2009 auf PFC-Hits wie „Stand By Me“ und „Don´t Worry“ mitmachte, hatte sich der Holländer mit lateinamerikanischem Migrations-Hintergrund einen Namen in der europäischen House-Szene gemacht, als Vokalist von Top-40-Dance-Hits der Mitt-90er, darunter „It´s A Loving Thing“. Auf dem Antwerper Indie-Label Byte Records sind drei Alben von Bekker erschienen.

Playing For Change-Produzent Mark Johnson schuf 2009 dann auf seinen Reisen, wo er Straßenmusiker aus sämtlichen Ecken der Welt aufnahm und später zusammenmischte, einen ganz neuen grenz-überschreitenden Soul. Bekker traf er in Barcelona.

Old Soul“ nahm Bekker im kalifornischen Santa Monica auf. Klanglich orientiert sich das Album am `Vintage´-Sound bisheriger Playing For Change-Platten. 

Bekkers starke, wohltemperierte Reibeisen-Stimme trifft eigenwillig, überzeugend (und jenseits von Retro- oder Casting-Show-Qualität) eine Kerbe. In einem zeitlos schönen Song-Zyklus von Otis Redding, Al Green, Bill Withers, Allen Toussaint („Yes We Can“) oder Sam & Dave, die er auf „Old Soul“ interpretiert. Begleitet von einer Studioband aus Soul-Veteranen der 60er und 70er Jahre.

Neben Mark Johnson zeichnet der Bassist Reggie McBride (Rare Earth, Stevie Wonder) als Produzent dieses formidablen Soul-Tribute-Albums verantwortlich.

Jetzt das ganze Album auf Spotify anhören >>

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22.02.2012 VIOLETTA PARISINI mit Open Secret



NEUES ALBUM UNSERER LOKALEN KÜNSTLERIN VIOLETTA PARISINI. BESSER DENN JE! Hier zum Violetta Parisini TV Spot >>
Auf ihrem zweiten Album „Open Secrets“ eröffnet die 31jährige Autodidaktin den Hörern auf sehr intensive Weise, Wege und Strategien zum individuellen Glück.
Da ist zunächst diese eigenwillige Stimme, ein Organ, das gleichermaßen sanft wie rau, aus den tiefsten Seelenregionen ihrer Trägerin zu kommen scheint. Je länger man in ihrem Sog weilt, desto intensiverer Zauber entfaltet sich. Gefährliche Melancholie schleicht sich ins Bewusstsein, zieht ab von den Geschäften dieser Welt, labt noch die müdesten Seelen. Parisinis Gesang lockt emotional Unbehauste in ein Versteck, wo das, was als kollektive Zukunft schwarzgemalt wird, nicht mehr gangbar wird. „Ich liebe traurige Musik, weil es schön ist, zu merken, dass es da noch andere gibt, denen es ähnlich geht.“ Wichtiger Nachsatz: „Aber es muß einen Ausblick geben!“ Ihre Lieder sind für Parisini Katalysatoren Richtung Glück. Und doch will sie ihren Hörern nicht das Gebot der Freude ins Gesicht knallen. Melancholie und Lebensfreude sollen im Idealfall auf gleicher Höhe sein.

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26.01.2012 Etta James: Ihr letztes Studioalbum



Am 20. Januar starb eine Musiklegende. „Sie atmete den Soul. Wenn Etta James sang, kribbelte und brannte es“, schreibt Jonathan Fischer in seinem Nachruf auf Süddeutsche.de. „The Dream“ heißt das aktuelle Album der Künstlerin, das die Nachwelt jetzt nur noch posthum bewegen und begeistern kann.
Mehr als ein halbes Jahrhundert lang war Etta James die beispielhafteste und sagenumwobenste Rhythm & Blues-Sängerin. In ihrer Stimme lagen Freude und Leid ungefiltert und mitreißend wie bei kaum einer anderen. „The Dreamer”, das Album das nun ihr letztes bleibt, ist das erste das sie nach fünf Jahren Studioabstinenz aufnahm. Seit 2008 litt James an Alzheimer und Anfang 2011 wurde bei ihr zusätzlich Leukämie diagnostiziert. Trotzdem bleiben ihre Stimme und emotionale Präsenz auf „The Dreamer“ nicht hinter früheren Meisterwerken zurück Zu hören sind auf dem Album unter anderem einzigartige Interpretationen von Otis Reddings "Cigarettes and Coffee", Ray Charles' "In The Evening" und sogar Guns N' Roses' "Welcome To The Jungle".

In ihrer Karriere wurde Etta James u.a. mit sechs Grammys und siebzehn Blues Music Awards ausgezeichnet. Außerdem sicherte sie sich schon zu Lebzeiten Plätze in der Rock & Roll Hall of Fame (1993), der Blues Hall of Fame (2001) und der Grammy Hall of Fame (1999 und 2008). Ein Teil ihrer Lebensgeschichte wurde 2008 in dem Film “Cadillac Records” erzählt. Verkörpert wurde Etta James damals von niemand Geringerem als Beyoncé Knowles!

Nun fiel Etta James 73-jährig im kalifornischen Riverside einer Lungenentzündung zum Opfer. Ganz sicher werden ihre bewegenden Songs ein fester Bestandteil unserer Musikkultur bleiben.

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Songs for Japan 468

MADONNA Closer to the Stars